Männersache Frauenhandel – Freier im Blickpunkt

Hunderttausende Mädchen und junge Frauen werden jährlich zu Opfern einer gigantischen Sexindustrie: skrupellose Menschenhändler locken sie mit falschen Jobversprechungen. Die Rolle, die Männer als Freier beim Frauenhandel spielen, wird kaum thematisiert, obwohl erst durch ihr Handeln der Markt für diese Ausbeutung und Gewalt geschaffen wird.

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Fachtagung Menschenhandel in Deutschland

Laut UNO werden hunderttausende Frauen und Kinder jährlich zum Opfer von Menschenhandel. Diese Frauen und Kinder müssen oft die Sexindustrie weltweit bedienen. Im Jahr 2015 wurden ca. 440.000 neue Asylbewerber in Deutschland registriert. Frauen, Männer und Kinder auf der Flucht, die auf dem Weg oft keine Mittel, keinen Schutz und keine Perspektive haben. Menschenhändler nützen diese prekäre Lage skrupellos aus. Schon jetzt tauchen Menschenhandelsopfer unter den Asylsuchenden auf.

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„Arbeitsgruppe Menschenhandel“ traf sich zum dritten Mal

Bei ihrem inzwischen dritten Treffen am 13. Juni in Frankfurt hat sich die 2014 von der Deutschen Bischofskonferenz berufene „AG Menschenhandel“ intensiv mit dem derzeit im Gesetzgebungsprozess befindlichen „Prostituiertenschutzgesetz“, mit der Umsetzung der EU-Menschenhandelsrichtlinie in deutsches Recht sowie mit dem Themenkomplex „Menschenhandel und Asyl“ befasst. Auch über die Beratungen der „Bund-Länder-Arbeitsgruppe Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung“ wurde berichtet. Auf besonderes Interesse stieß ein Beitrag von Cecilia Taylor-Camara (Bischofskonferenz von England und Wales) über die „Santa Marta Group“, einen internationalen Zusammenschluss von Entscheidungsträgern vor allem aus dem kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Bereich, die sich die Bekämpfung des Menschenhandels zum Ziel gesetzt haben.

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Papst unterzeichnet Erklärung gegen Menschenhandel

Menschenhandel, Zwangsarbeit, Prostitution und Organhandel sollten nach einer Forderung von Papst Franziskus als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ verfolgt werden. Dies gelte auch für organisierte Kriminalität, die „direkt oder indirekt“ auf eine Verbreitung solcher Formen von moderner Sklaverei ziele, heißt es in einer vom Papst unterzeichneten Erklärung, die der Vatikan am Wochenende verbreitete. Mehr dazu unter radiovaticana.va

„Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“

Im „Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“ haben sich Vertreterinnen und Vertreter von rund 20 Organisationen und Verbänden aus dem bayerischen Raum, vorwiegend aus dem kirchlichen Bereich, informell zusammengeschlossen, um gemeinsam – jeweils in Rückbindung an die Arbeit des eigenen Verbandes – weiter an diesem konkreten Thema zu arbeiten. Von 2000 bis 2015 hat das Aktionsbündnis bereits über zehn Fachtagungen organisiert.

Fachtagungen 2000–2019

Dokumente zum Herunterladen

Hier können Sie u.a. den Flyer des Aktionsbündnisses sowie die Dokumentation „10 Jahre Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“ als PDF herunterladen.
Außerdem bieten wir ausgewählte Beiträge der vergangenen Fachtagungen zum Download an. Die Beiträge können Sie auch im Volltext lesen.