Fachtagung 2026 des Aktionsbündnisses gegen Frauenhandel
Anmeldung (über die Webseite der Hanns-Seidel-Stiftung)
Datum: Dienstag, 20.10.2026, 10:00-16:30 Uhr Ort: Hanns-Seidel-Stiftung e.V, Konferenzzentrum, München
Anmeldung (über die Webseite der Hanns-Seidel-Stiftung)
Datum: Dienstag, 20.10.2026, 10:00-16:30 Uhr Ort: Hanns-Seidel-Stiftung e.V, Konferenzzentrum, München
Grauzone Rotlicht: Legalität - Realität - Menschenwürde | Fachtagung der Akademie für Politik und Zeitgeschehen der Hanns-Seidel-Stiftung in Kooperation mit dem Aktionsbündnis gegen Frauenhandel und der Solidaritätsaktion Renovabis am 14. Oktober 2025 im Evangelischen Forum Annahof, Augsburg
„Die Würde der Frau ist antastbar – Handel mit osteuropäischen Frauen“ – bewusst wurde dieser provozierende Titel über eine Tagung geschrieben, die im Januar 2000 auf dem Freisinger Domberg stattfand. Veranstaltet wurde sie von Renovabis – der Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa –, dem Kardinal-Döpfner-Haus, Bildungszentrum der Erzdiözese München und Freising, und mehreren bayerischen Frauenverbänden. Mit der Tagung wollten die Veranstalter auf die skandalöse Verletzung der Menschenwürde durch den sprunghaften Anstieg des Handels mit Frauen aus Osteuropa und deren sexuelle Ausbeutung auf dem deutschen Prostitutionsmarkt hinweisen. Im Nachgang zur Tagung taten sich einige der Akteure, darunter SOLWODI, Jadwiga, Renovabis und der Sozialdienst katholischer Frauen zusammen und gründeten das „Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“ in Bayern. Jetzt konnte bei der Vollversammlung in München auf 25 Jahre des gemeinsamen Engagements zurückgeblickt werden.
Vom 07. bis 21. März war der Verein AugsburgerInnen gegen Menschenhandel e.V. mit dem schwedischen Kriminalkommissar und Autor auf Lesereise, um sein frisch auf Deutsch erschienenes Buch „Auf der Seite der Frauen“ vorzustellen. Alle Veranstaltungen waren gut besucht und die zweite Auflage seines Buches musste noch vor Ende der Lesereise in den Druck gegeben werden.
Der schwedische Kriminalkommissar und Autor Simon Häggström ist international für seine Arbeit im Kampf gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution bekannt. In seinen Büchern verarbeitet er authentische Fälle aus seiner langjährigen Tätigkeit in der Polizei. Nun kommt er nach Deutschland, um im Rahmen einer Lesereise aus seinen Werken zu lesen und mit dem Publikum über die Realität von sexueller Ausbeutung und die Bekämpfung des Menschenhandels zu sprechen.