Ausstellung: „Rückkehr in Würde. Chancen für ein selbstbestimmtes Leben“

"Rückkehr in Würde“, unter diesem Motto startete 1992 das SOLWODI Programm für Frauen, die wieder in ihr Heimatland zurückkehren wollten. 30 Jahre sind vergangen, und wir blicken zurück. Politisch und gesellschaftlich hat sich für unsere Klientinnen wenig verändert. Noch immer sind sie es, die von Armut und Gewalt besonders betroffen sind. Aber noch immer sind es auch die Frauen, die mit einer schier unerschöpflichen Energie dafür sorgen, dass sie ihren Kindern eine bessere Zukunft bieten können.

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Veranstaltung "Zusammen gegen Menschenhandel" und Abschied Monika Cissek-Evans, Leiterin der Beratungsstelle JADWIGA

Am 15. Juli 2022 fand in München eine Veranstaltung zur offiziellen Verabschiedung von Monika Cissek-Evans, der langjährigen JADWIGA-Leiterin, statt. Die Veranstaltung stand unter der Überschrift "Zusammen gegen Menschenhandel - Vorträge zum Thema Kooperation als Erfolgsfaktor". Dabei wurde insbesondere die Rolle und Bedeutung der Fachberatungsstellen - und hier natürlich vor allem von JADWIGA - im Kampf gegen den Menschenhandel hervorgehoben. Die offizielle Verabschiedung nahm die Geschäftsführerin von "STOP dem Frauenhandel", Juliane von Krause, vor. Monika Cissek-Evans, die sicher auch in ihrem jetzt beginnenden Ruhestand "am Thema dran bleiben wird", hat seit 1999 die Arbeit der JADWIGA-Fachberatungsstellen in München und Nürnberg, die Betroffenen von Menschenhandel helfen, aufgebaut und geleitet. In den Jahren 2000/2001 gehörte sie auch zu den Mitbegründerinnen des "Aktionsbündnisses gegen Frauenhandel in Bayern". Im Koordinierungskreis dieses Netzwerks spielte sie seitdem eine tragende Rolle.

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Flüchtende vor Menschenhandel schützen

Durch den brutalen Krieg in der Ukraine sind viele Menschen auf der Flucht. Vor allem Frauen, Kindern und Jugendliche flüchten vor dem Krieg in die Nachbarländer und in anderer Länder Europas. Dabei kann es für sie an den Grenzen und Bahnhöfen durchaus auch gefährlich werden. Die Hilfe, die ihnen zukommt, wird in großen Teilen von privaten Personen geleistet, die u. a. Wohnungen, Schlafplätze und Transport anbieten. Die Situation der Flüchtenden wird auch von Menschenhändlern ausgenutzt. Sie sprechen bewusst vor allem allein flüchtende Frauen und Jugendliche an und machen ihnen unseriöse Angebote. Die Caritas warnt davor, dass einige von den angesprochenen Personen in den Menschenhandel geraten und Gewalt ausgesetzt werden. Auch in Deutschland wird vor der Gefahr für die Flüchtenden gewarnt und angemahnt, dass es eine bessere Registrierung der Flüchtlinge geben sollte und mehr staatliche Angebote für Unterkünfte. Die Bundespolizei in Berlin verbreitet die Warnung vor Schleppern und unseriösen Angeboten inzwischen in Deutsch, Russisch und Ukrainische über die sozialen Medien.

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„Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“

Im „Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“ haben sich Vertreterinnen und Vertreter von rund 20 Organisationen und Verbänden aus dem bayerischen Raum, vorwiegend aus dem kirchlichen Bereich, informell zusammengeschlossen, um gemeinsam – jeweils in Rückbindung an die Arbeit des eigenen Verbandes – weiter an diesem konkreten Thema zu arbeiten. Von 2000 bis 2015 hat das Aktionsbündnis bereits über zehn Fachtagungen organisiert.

Fachtagungen 2000–2021

Dokumente zum Herunterladen

Hier können Sie u.a. den Flyer des Aktionsbündnisses sowie die Dokumentation „10 Jahre Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“ als PDF herunterladen.
Außerdem bieten wir ausgewählte Beiträge der vergangenen Fachtagungen zum Download an. Die Beiträge können Sie auch im Volltext lesen.