Flüchtende vor Menschenhandel schützen

Durch den brutalen Krieg in der Ukraine sind viele Menschen auf der Flucht. Vor allem Frauen, Kindern und Jugendliche flüchten vor dem Krieg in die Nachbarländer und in anderer Länder Europas. Dabei kann es für sie an den Grenzen und Bahnhöfen durchaus auch gefährlich werden. Die Hilfe, die ihnen zukommt, wird in großen Teilen von privaten Personen geleistet, die u. a. Wohnungen, Schlafplätze und Transport anbieten. Die Situation der Flüchtenden wird auch von Menschenhändlern ausgenutzt. Sie sprechen bewusst vor allem allein flüchtende Frauen und Jugendliche an und machen ihnen unseriöse Angebote. Die Caritas warnt davor, dass einige von den angesprochenen Personen in den Menschenhandel geraten und Gewalt ausgesetzt werden. Auch in Deutschland wird vor der Gefahr für die Flüchtenden gewarnt und angemahnt, dass es eine bessere Registrierung der Flüchtlinge geben sollte und mehr staatliche Angebote für Unterkünfte. Die Bundespolizei in Berlin verbreitet die Warnung vor Schleppern und unseriösen Angeboten inzwischen in Deutsch, Russisch und Ukrainische über die sozialen Medien.

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Erste Europäische Konferenz der Santa Marta Gruppe zum Menschenhandel beendet

„Menschenhandel darf sich nicht lohnen!“

Auf Einladung der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz und des Erzbistums Köln fand am 8. und 9. Februar 2022 die erste Europäische Tagung der Santa Marta Gruppe gegen Menschenhandel statt. Ziel der Online-Veranstaltung mit über 100 Teilnehmenden aus 23 Staaten war es, die Zusammenarbeit zwischen der Kirche, der Polizei und anderen Akteuren zu fördern. Zu diesem Zweck wurde ein Aktionsplan vorgestellt und diskutiert, der Kernprobleme und Schritte der Bekämpfung des Menschenhandels benennt.

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Bekämpfung von Menschenhandel in München und Hilfe für Betroffene

JADWIGA München und INVIA München luden im Rahmen der Aktionstage gegen Gewalt an Frauen zu einem Fortbildungsseminar ein. Die Veranstaltung am 16.11.2021 in München ging der Frage nach, was gebraucht wird, um Betroffene von Menschenhandel in München gut zu unterstützen, aber auch Strafverfahren zu führen, in denen die TäterInnen verurteilt werden.

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Fachtagung: Ganzheitlich begleiten

Trotz der Bemühungen um die internationale Stärkung der Rechte von Frauen, herrscht weiterhin eine globale Geschlechterungerechtigkeit, die Frauen benachteiligt und diskriminiert. Migrantinnen, die in ihr Herkunftsland zurückkehren möchten oder müssen sind davon besonders betroffen. Die Rückkehr ist mit Unsicherheiten und Unwägbarkeiten bei der Ankunft und Reintegration verbunden und stellt oftmals eine Herausforderung dar. Im Februar 2021 hat SOLWODI bereits zu dieser Thematik eine virtuelle Fachtagung veranstaltet. Dort kristallisierten sich Kernthemen heraus, die nun näher beleuchtet werden sollen.

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„Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“

Im „Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“ haben sich Vertreterinnen und Vertreter von rund 20 Organisationen und Verbänden aus dem bayerischen Raum, vorwiegend aus dem kirchlichen Bereich, informell zusammengeschlossen, um gemeinsam – jeweils in Rückbindung an die Arbeit des eigenen Verbandes – weiter an diesem konkreten Thema zu arbeiten. Von 2000 bis 2015 hat das Aktionsbündnis bereits über zehn Fachtagungen organisiert.

Fachtagungen 2000–2021

Dokumente zum Herunterladen

Hier können Sie u.a. den Flyer des Aktionsbündnisses sowie die Dokumentation „10 Jahre Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“ als PDF herunterladen.
Außerdem bieten wir ausgewählte Beiträge der vergangenen Fachtagungen zum Download an. Die Beiträge können Sie auch im Volltext lesen.