Symposium zum Thema „Menschenhandel“

Menschenhandel, sexuelle Ausbeutung und Zwangsarbeit bis hin zur Sklaverei sind der Schandfleck des 21. Jahrhunderts. Und dieser weltweite Skandal betrifft nicht nur ferne Länder, sondern auch Bayern und Deutschland. Auch hier leben Tausende Menschen, die in unser Land verbracht wurden, um ihrer Selbstbestimmung und Würde beraubt und hemmungslos ausgebeutet zu werden.

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Frauenhandel bekämpfen: Erfahrungen und Projekte aus Osteuropa

„Ist denn ein Ende in Sicht?“, fragte Professorin Ursula Männle, die Vorsitzende der Hanns-Seidel-Stiftung, zur Begrüßung die rund 160 Teilnehmenden an der diesjährigen Fachtagung gegen Frauenhandel in München am 17. Oktober 2017. „Leider nein“, ergänzte sie dann und betonte, dass die Situation im Bereich Prostitution und Zwangsprostitution sich in den vergangenen Jahren sogar noch zugespitzt habe. Es sei wichtig, sich auch weiterhin und ausdauernd mit dem Thema Frauenhandel und Zwangsprostitution zu befassen. Zum 14. Mal wurde die Tagung gemeinsam von Renovabis, der Hanns-Seidel-Stiftung und dem Aktionsbündnis gegen Frauenhandel organisiert und durchgeführt.

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Walk for Freedom in München

Walk for Freedom – gemeinsam Schritt für Schritt moderne Sklaverei abschaffen. Mit dem Schweigemarsch durch die Münchner Innenstadt wollen die Teilnehmer ein Zeichen setzen für Freiheit und gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution. Außerdem wollen sie über die Verhältnisse weltweit und in ihrer Stadt aufklären.

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„Frauenhandel bekämpfen: Erfahrungen und Projekte aus Osteuropa“

Hunderttausende Mädchen und junge Frauen werden jährlich Opfer einer gigantischen Sexindustrie: skrupellose Menschenhändler kidnappen sie oder ködern sie mit falschen Jobversprechungen. Das wirtschaftliche Elend, die häufig prekäre familiäre Situation und die Perspektivlosigkeit vieler Frauen aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa sind dabei oft ein gefährlicher Nährboden für die falschen Verheißungen der Loverboys und der Menschenhändler. So werden sie umgarnt mit Liebesschwüren oder es werden vermeintliche Stellen im Westen als Zimmermädchen, Bedienung oder Tänzerin mit gute  Gehalt versprochen. Doch der Traum vom guten Leben entpuppt sich meist schnell als Albtraum der Zwangsprostitution. Mit dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989, aber auch mit der EU-Osterweiterung, hat der Frauenhandel aus diesen Ländern noch zugenommen. Durch die offenen Grenzen sind auch für die Menschenhändler die Zielregionen im reicheren Westen viel leichter zu erreichen.

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„Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“

Im „Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“ haben sich Vertreterinnen und Vertreter von rund 20 Organisationen und Verbänden aus dem bayerischen Raum, vorwiegend aus dem kirchlichen Bereich, informell zusammengeschlossen, um gemeinsam – jeweils in Rückbindung an die Arbeit des eigenen Verbandes – weiter an diesem konkreten Thema zu arbeiten. Von 2000 bis 2015 hat das Aktionsbündnis bereits über zehn Fachtagungen organisiert.

Fachtagungen 2000–2019

Dokumente zum Herunterladen

Hier können Sie u.a. den Flyer des Aktionsbündnisses sowie die Dokumentation „10 Jahre Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“ als PDF herunterladen.
Außerdem bieten wir ausgewählte Beiträge der vergangenen Fachtagungen zum Download an. Die Beiträge können Sie auch im Volltext lesen.