Das Geschäft mit der „Handelsware Frau“ stoppen

Fachtagung zu Menschenhandel am 17. Oktober in Augsburg

Der Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung blüht in Deutschland nach wie vor. Das Schicksal der oft versklavten Mädchen und Frauen scheint dabei kaum zu interessieren. Dabei sind viele der Opfer besonders schutzbedürftig: jugendliche und sehr junge Frauen, obdachlose Frauen aus prekären Verhältnissen, allein reisende Asylbewerberinnen und traumatisierte Frauen. Die Zuhälter und Menschenhändler nutzen häufig deren Notsituationen und Verwundbarkeit aus, um sie auszubeuten und zur Prostitution zu zwingen.

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Fachtagung am 17. Oktober 2019 in Augsburg

An den Rändern der Gesellschaft: besonders vulnerable Personen in der Zwangsprostitution

Der Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung, nicht zuletzt das brutale Geschäft mit der „Handelsware Frau“, blüht nach wie vor. Und doch interessiert das Schicksal der misshandelten, ja versklavten Mädchen und Frauen in unserer Gesellschaft nur Wenige. Dabei sind viele der Opfer besonders schutzbedürftig: Jugendliche, junge Frauen, obdachlose Frauen aus prekären Verhältnissen, alleinreisende Asylbewerberinnen und traumatisierte Frauen. Die Zuhälter und Menschenhändler nutzen häufig gezielt deren Notsituationen und Verwundbarkeit aus, um sie auszubeuten und zur Prostitution zu zwingen.

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Skrupelloser Handel mit der Ware Mensch

„Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“ in Bayern begrüßt Vatikanisches Dokument –

Das Erscheinen der „Pastoralen Orientierungen zum Menschenhandel“ in deutscher Übersetzung wertet das „Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“ in Bayern als bedeutsamen Beitrag zum Verständnis der Ursachen, Mechanismen und Dynamik des Menschenhandels. Auch seien die Ausführungen des Dokuments geeignet, „das Problembewusstsein bezüglich der perversen Ausbeutung von Menschen auch in unserer Gesellschaft zu schärfen“, so Burkhard Haneke, Geschäftsführer beim Osteuropahilfswerk Renovabis, im Namen des Aktionsbündnisses.

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„Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“

Im „Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“ haben sich Vertreterinnen und Vertreter von rund 20 Organisationen und Verbänden aus dem bayerischen Raum, vorwiegend aus dem kirchlichen Bereich, informell zusammengeschlossen, um gemeinsam – jeweils in Rückbindung an die Arbeit des eigenen Verbandes – weiter an diesem konkreten Thema zu arbeiten. Von 2000 bis 2015 hat das Aktionsbündnis bereits über zehn Fachtagungen organisiert.

Fachtagungen 2000–2021

Dokumente zum Herunterladen

Hier können Sie u.a. den Flyer des Aktionsbündnisses sowie die Dokumentation „10 Jahre Aktionsbündnis gegen Frauenhandel“ als PDF herunterladen.
Außerdem bieten wir ausgewählte Beiträge der vergangenen Fachtagungen zum Download an. Die Beiträge können Sie auch im Volltext lesen.